El Nido – Heaven on Earth

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So viele neue Eindrücke. Vom doch recht wohlhabenden Brunei fliegen wir also mit Cebu Pacific (sowas wie Ryanair) auf die Philippinen. Den sechsstündigen Zwischenstopp in Manila verbringen wir auf dem Boden schlafend am Flughafen Terminal. Nochmal knapp 1,5h Flugzeit, dann kommen wir endlich in Puerto Princesa an. Puerto Princesa ist eine der größeren Städte auf der süd-westlich von Manila liegenden Insel bzw. Provinz Palawan. Kaum angekommen stellen wir leider fest, dass man hier “außer” Ausflügen kaum etwas unternehmen kann. Wenigstens unser Hostel hier ist cool. Vor den Toren des Hostels herrscht allerdings eine komplett andere Welt. So viele verwahrloste, abgemagerte Strassenhunde und -Katzen und pure Armut. Da das Wetter aber sowieso schlechter wird, entscheiden wir uns direkt am nächsten Tag mit dem Minibus in den Norden der Insel Palawan zu fahren, Ziel ist die Stadt El Nido. Die Bilder im Internet sind verdammt vielversprechend. Für die knapp 280km von Puerto Princesa nach El Nido brauchen wir ca. 5,5h. Die Straßen und Transportmittel hier verdienen das Wort Infrastruktur nicht wirklich. Fortbewegungsmittel sind in der Stadt die sog. Tricycles (Motorräder umgebaut zu dreirädrigem Gefährt mit Sitzmöglichkeit für bis zu 4 Personen) und über Land Mini- oder normale Buse, auf dem Seeweg Fähren. Dennoch funktioniert hier alles nach Plan, faszinierend. Auf der Fahrt prasseln die Eindrücke auf uns ein. Der ein oder andere mag hier einen Kulturschock bekommen. Es gibt zwischen den beiden Städten einfach nichts außer Armut, Bauern und kleinen Hütten am Straßenrand. Die Felder werden hier noch mit Ochsen bewirtschaftet. Kinder spielen alleine mitten auf der Schnellstraße, was übrigens auch die einzige halbwegs geteerte Straße zwischen den beiden Städten ist. Abgesehen davon, dass unser Busfahrer ein verlorenes Rallye-Talent zu sein scheint, kommen wir wider Erwarten gesund und in einem Stück in El Nido an. Sofort schaut man auf die hier so typischen riesigen, mit Grün bewachsenen Felsen. Sooo schön!
El Nido bedeutet übersetzt “das Nest” und hat außerdem den Spitznamen “Heaven on Earth”, den es ohne Zweifel zurecht trägt. Früher war El Nido ein kleines Fischerdorf. Heute ist der Tourismus die Geldeinnahmequelle. Vieles erinnert an Thailand, wobei es hier bei weitem noch nicht so touristisch ist. Dass der Tourismus hier erst nach und nach Einzug erhält sieht man daran, dass es in der ganzen Stadt keine Telefonverbindung, keine Bank und keinen einzigen Geldautomaten gibt. Die Filipinos (Pinoy) sind bisher ein sehr freundliches und zuvorkommendes Volk. Sehr angenehm. Sina hat eines Abends ihre Handtasche in einer Strandbar vergessen, als wir es Stunden später bemerken und zurück laufen ist noch alles da. Glückskind.
Zu den Must-Do-Dingen in El Nido zählt definitiv das Island Hopping. Im Grunde gibt es 4 verschiedene Tagestouren. Die Tour, für die wir uns entschieden haben beinhaltet verschiedene Strände mit teilweise versteckten Lagunen. An der für El Nido typischen Kulisse mit den so schön grün bewachsenen Felsen können wir uns nicht satt sehen. Was Mutter Natur alles erschaffen hat. Wahnsinn. Aber hier sprechen Bilder mehr als Worte…
Den zweiten Tag nutzen wir hauptsächlich zum chillaxen am Strand. Morgens als das Wetter noch etwas bewölkt ist, gönnen wir uns eine einstündige Massage für umgerechnet ca. 8€.
Heute Morgen ging’s also wieder mit dem Minibus zurück nach Puerto Princesa, morgen früh geht der Flieger nach Manila. Mal gespannt wie es da oben so ist und welche Touren wir dort noch so unternehmen werden. Am meisten jedoch freuen wir uns aktuell darauf unsere dreckige Wäsche endlich in einer gescheiten Waschmaschine waschen zu können – die frischen Unterhosen werden so langsam knapp 😉
Bisher können wir summieren, dass die Philippinen unbedingt eine Reise wert sind. Aufgrund der begrenzten Zeit, die wir hier haben, können wir leider nur sehr wenig von den vielfältigen Sehenswürdigkeiten sehen. Insgesamt zählen die Philippinen mehr als 7.100 verschiedene Inseln. Aber auch im Inselinneren scheint es viele tolle Dinge zu geben. Und bevor die Frage kommt – ja, wir fühlen uns hier bisher sicher.

So many new impressions. From the more prosperous Brunei we fly with Cebu Pacific to the Philippines. In Manila. where we have had a 6h layover, we had a nap at the airport terminal. After another 1,5h flight we finally landed in Puerto Princesa. Puerto Princesa is one of the main cities on the so called island Palawan, which is located in the south-west of Manila. After we arrived we realised that you actually can’t do much “except” some day trips. At least our hostel is a nice place to stay. But outside the hostel there is a whole different world. Poorness, abandoned hungry cats and dogs all over the place. As the weather is getting worse anyway, we decided heading north on Palawan, to El Nido. So we booked a minibus right away. The pics of El Nido are pretty are promising beautiful beaches. Even it’s only 280k from Puerto Princesa to El Nido it took us 5,5h to get there though. The streets and the transportation here sucks. In the city the best way to move is the tricycle, a custom-built thing which caries up to 4 persons, based on a motorbike. For longer distances you go by buses or over sea by boats. It seems like chaos but to be honest everything works the way it is supposed to. So many impressions already on our way to El Nido. There’s nothing but poorness, farmers and little cottages beside the Main Street. Children playing on the Main Street, which is the only proper street connecting Puerto Princesa and El Nido. Finally our reckless driver drops us in El Nido in one piece. There they are- the beautiful green rocks. So amazing!!
El Nido means “the nest” and is also called “Heaven on Earth”. Back in the days El Nido used to be a fishing village. Nowadays tourism is the main source of income. It looks similar to Thailand but tourism is not that bad over here, so far. In whole El Nido there is no ATM or bank at all. The Filipinos (Pinoy) appear to be a pretty kind and helpful nation. On one evening Sina has forgotten her wallet in a beach bar, after realising it a few hours later, we found it and nothing was missing. Lucky girl.
Island hopping is a must-do in El Nido. We chose a tour to some beaches and hidden lagoons. And everywhere you look there are those awesome looking green covered rocks. Long story short – pics will tell best.
On the second day we just relaxed at the beach and had a mas
sage which was one hour for 8€.
This morning we left again back to Puerto Princesa where our flight to Manila will leave tomorrow morning. Excited how things are up there and which tours we will do. Right now we are mostly looking forward washing our clothes in a proper laundry. Undies getting rare 😉
The Philippines are definitely worth to visit. Unfortunately we have got too less time to visit all of the awesome looking things over here. The Philippines count more than 7,1k islands. Even not on the coast there are lots of beautiful things to see. Last but not least – yeah, we feel safe over here so far.

 
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