Stuck in Manila – Preparing for Ruby

English-Version see below

Die Philippinen sind abwechslungsreich und vielfältig!

Dass diese Feststellung schon in Kürze eine ganz andere Bedeutung bekommen sollte – damit hätten wir so nicht gerechnet. Der bevorstehende (bzw. in anderen Teilen der Philippinen bereits wütende) Typhoon “Ruby” (intern. Name “Hagupit”) hat die zweite Hälfte unseres Aufenthalts auf den Philippinen maßgeblich geprägt. Aber eins nach dem andern…
Wir verlassen schweren Herzens die Insel Palawan und landen in Manila. Der Plan ist, dass wir Manila als Base für weitere Tagesausflüge nutzen, um so einerseits die Metropole und Hauptstadt Manila kennenlernen und andererseits weitere tolle Küstenabschnitte auf der Hauptinsel besuchen zu können. Pam holt uns vom Flughafen ab und zeigt uns auch gleich unsere Bleibe, die sie für uns angemietet hat und in der wir die nächsten Tage unser Lager aufschlagen werden. Wieder wohnen wir in einem schönen, über 40 Stockwerke hohen Condo, in sehr guter Lage. Direkt gegenüber ist eine große Mall. Erste Amtshandlung: Wäsche waschen! Anschließend erkunden wir etwas die Umgebung. Pam erklärt und zeigt uns viel von Manila, worüber wir sehr dankbar sind! Manila ist eine riesengroße Stadt und erinnert mich an Bangkok. Sehr hektisch, dreckig und nicht wirklich schön. Vor jeder Bank, jedem größeren Laden und Hotel stehen Wachmänner mit Shotguns. Bettelnde Kinder, die wirklich super dreist sind und einem ziemlich auf die Nerven gehen können. Je jünger und kleiner, desto unverschämter und aufdringlicher sind diese Kinder. Von den Eltern lernen sie nichts außer betteln. Zum anziehen haben sie meist kaum etwas. Zur Schule werden sie von den Eltern auch nicht geschickt.
Wieder lassen wir uns massieren – diesmal 1h für 5,50€.
Am Samstag soll es also über Nacht nach Puerto Galera zum tauchen gehen. Als wir um 05:30 am aufstehen, müssen wir allerdings feststellen, dass die Fähren nach Puerto Galera bereits aufgrund zu starken Wellengangs eingestellt wurden. Ruby macht sich das erste mal bemerkbar. Da die Wetterlage allgemein etwas undurchsichtig ist entscheiden wir uns dafür, nur einen Tagesausflug am Sonntag zu unternehmen. Subic lautet das Ziel und befindet sich auf der Hauptinsel, wo auch Manila liegt. So besteht zumindest keine Gefahr, dass wir auf einer Insel feststecken werden, sollte Ruby schlimmer werden. Mittlerweile wurde Ruby von einem Typhoon auf einen Super Typhoon hochgestuft. Stündlich wechseln die Wettervorhersagen, Ruby ist unberechenbar und hat im Land bereits mit über 250 km/h Windgeschwindigkeit erste Schäden angerichtet. Den Samstag nutzen wir also um mit Pam die Altstadt von Manila zu erkunden. Nach einer kleinen Irrfahrt durch die Stadt, unter anderem mit den legendären Jeepneys, erreichen wir dann auch unser zweites Ziel, nämlich “The Iscreamist”. Hier werden Eis-Spezialitäten mit Stickstoff serviert, ein Erlebnis der ganz besonderen Art. Überall hängen Warnschilder, dass Stickstoff äußerst gefährlich ist und man sich üble Verbrennungen zufügen kann. “Das ganze sollen wir dann essen?” fragen wir uns. Ein lustiges Gefühl aber, wenn man aus der Nase dampft wie ein Drache. Video gibt’s hier.
Sonntag morgen heißt es dann leider erneut “Safety first”. Auch Subic fällt flach. Ruby nähert sich immer mehr Manila. Er hat zwar mittlerweile etwas abgedreht, aber die Ausläufer sollen hier Sonntag Abend, spätestens Montag spürbar sein. Das Sturmzentrum wird nicht in Manila wüten, aber man rechnet dennoch mit hohen Windgeschwindigkeiten und Überflutungen. Als wir heute aufstehen ist es bereits sehr windig, aber es regnet nicht. Die Medien berichten im Laufe des Tages von vielen Toten, in Manila ist hiervon jedoch noch überhaupt nichts zu spüren. Alles ist normal. Heute Abend, spätestens jedoch morgen (Montag) rechnet man also mit Rubys Ankunft. Zur Sicherheit haben wir uns für einen Tag mit Lebensmittel eingedeckt, sollte es wie im letzten Jahr wieder so schlimme Überflutungen geben. Angst haben wir keine, im 17. Stock unseres Condos sind wir sicher. Allerdings bangen wir um unseren und Nicos Flug nach Bali am Dienstag früh. Viele Flüge heute wurden bereits gestrichen. Weiterhin bleibt zu hoffen, dass Nico’s Flug von Taipeh nach Manila ebenfalls nicht storniert wird und er wohlbehalten in Manila ankommt, um gemeinsam mit uns nach Bali reisen zu können.

Various and diverse Philippines!


This statement was not expected to change in the way it did recently. Typhoon “Ruby” (intern. known as “Hagupit”) definitely left its mark on the second half of our stay at the Philippines. But one by one…
Leaving Palawan was pretty hard, but so we landed in Manila after a short flight. The plan was that we use Manila as our base for experiencing Manila itself and especially for some over-night-trips discovering other parts of the Philippines. Pam picked us up from the airport and directly showed us our condo, which she kindly rented for us. Again it’s a nice one, more than 40 floors, good located. A mall is nearby as well. But first: Getting our clothes washed! After that, we took a look around Manila. Pam explained and showed us around a lot, for what we are very grateful and happy. Manila is a very big, hectic and dirty city, similar to Bangkok. Security guards with shotguns in front of every bank, store or hotel. Super annoying and rude begging kids all over the place. The younger they are, the more pushy and outrageous they are. The only thing their parents are teaching them is begging. They even don’t give them proper clothes or send them to school.
Massage is on the schedule again – this time 1h for 5,50€.
On Saturday to Sunday we wanted to go for a dive in Puerto Galera. As the alarm went on at 05:30 am, we had to notice that the boats didn’t operate due to heavy waves. There he was the first time, Ruby! As the forecasts is pretty unpredictable, we decided to do only a day-trip on Sunday. Subic, located on the main-island as Manila is, is the place we wanted to go. Staying on the main-island the risk of being stuck on another island is low, we said to ourselves. In the meantime they raised Ruby from typhoon to a super typhoon. Forecasts changed hourly. Ruby already damaged parts of the Philippines with over 250 kph.
On Saturday we discovered with Pam the old city of Manila and we also went with the legendary Jeepneys to a special place serving ice cream, called “The Iscreamist”. They serve ice cream with liquid nitrogen. Strange feeling eating ice cream while steaming out of your nose. See video.
On Sunday again “Safety first” was the motto. There also was no way going to Subic. Ruby is coming to Manila soon. Though it changed route a bit, it will be here this night or tomorrow (Monday) morning by the latest. At least the centre of Ruby won’t affect Manila, but nevertheless they expect heavy rain and floods over here. After getting up this morning, the wind already was pretty heavy. But no rain so far. TV says Ruby already caused several deaths. But in Manila you don’t feel anything about it so far. Just in case the flood will be that bad as the year before, we bought food for a day, if we should not be able to go out tomorrow. As we are safe on the 17th floor of our condo, we aren’t afraid at all. The one thing we are afraid of is that our flight to Bali on Tuesday morning might get cancelled. Furthermore we keep our fingers crossed that Nico’s flight from Taipei to Manila won’t get cancelled as well, so he can make it here in time and safe and we can travel all together to Bali as planned.

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