Wanaka to West Coast

Wanaka/Roys Peak Summit – Fox Glacier – Franz Josef Glacier – Punakaiki/Pancake Rocks and Blowholes – Cape Foulwind

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07:45 am klingelt der Wecker. Rucksack und Proviant richten, seit langem mal wieder festes Schuhwerk anziehen und eincremen. Es ist zwar nur bewölkt, aber die Berge sind bekanntlich unberechenbar. Roys Peak (Mt Roy, am Fuße des Lake Wanaka) ist 1.581m hoch und selbigen zu erklimmen soll ein recht hartes Unterfangen sein: 16km, 1.000 Höhenmeter. Wandern ist nicht wirklich unser Ding, aber Roys Peak soll sich lohnen. Der Aufstieg ist richtig anstrengend, insbesondere das letzte Viertel hat’s echt in sich. Der Wind weht richtig heftig und die Wolken ziehen sich so langsam zu. An der Spitze angekommen ist es richtig kalt. Aber sofort sind die Strapazen vom Aufstieg vergessen. Diese Aussicht entschädigt einiges. Man hat hier einen Rundumblick über den Lake Wanaka, bis hin zum Mt Aspiring. Mein Handyakku springt aufgrund der Kälte von 60% direkt auf 13% und ich bekomme gerade noch so ein paar Fotos hin, bevor das iPhone ganz aus geht. Ziemlich erschöpft starten wir nach dem Abstieg die Weiterfahrt in Richtung Westküste.
Noch nicht mal in Haast angekommen, bekommen wir das harte Wetter an der Westküste zu spüren. Eben noch wunderschöne Landschaft mit Bergen und Seen, da regnet es ein paar km weiter westlich in Strömen, ist relativ kalt und stürmt brutal. Richtig ekliges Wetter. Wir suchen uns einen annehmbaren Platz für die Übernachtung und verlassen den Camper nicht mehr. Am nächsten Morgen werden wir mit Sonnenstrahlen geweckt. Da das Ozonloch in NZ so groß ist, wird es sofort super heiß, wenn die Sonne rauskommt. Wenn sie untergeht hingegen wird es sofort kühl. Das Frühstück wird jedoch aufgrund bösartiger Sandfly-Attacken auf später verschoben.
Wir machen kurz Halt am Fox Glacier, fahren dann aber weiter zum Franz Josef Glacier, wo wir auch direkt zum Gletscher bzw. soweit es geht zur Gletscherzunge laufen. Schon beeindruckend, wenn man sieht, dass der Gletscher vor 6 Jahren noch an der Stelle war, wo man jetzt parkt. Jahr für Jahr zieht er sich weiter zurück. Bemerkenswert außerdem die urwald-mäßig bewachsenen Felsen und Wasserfälle am Rande des Gletschertals, durch das sich der Fluss zieht.
Nördlich von den beiden Gletschern liegt an der Westküste noch der Ort Punakaiki. Sehenswert hier die sog. Pancake Rocks und Blowholes. Die Felsen an der Küste sehen aus wie Türme aus übereinandergeschichteten Pancakes, die Felsen die nur knapp aus dem Wasser ragen sind teils kreisförmig ausgespült. Hier halten wir nur kurz.
In Cape Foulwind kann man Seehunde und Pinguine in freier Wildbahn sehen.
Fazit nach einer Woche: Noch nie war ich in einem Land, das mich innerhalb so kurzer Zeit immer wieder aufs neue mit den verschiedensten Bildern, Szenerien und Landschaften beeindruckt hat. Berge, Gletscher, Seen, Flüsse, Wasserfälle, Wald, Strand, Küste, Sonne, Regen, Schnee. Das alles in einem Land und nicht weit voneinander entfernt. Faszinierend. Am besten hat uns bisher das Inselinnere der Südinsel gefallen. Wir sind aber auch noch sehr auf den Norden der Südinsel gespannt, der auch sehr schön sein soll. Am 04.01. geht dann unsere Fähre von Picton (Südinsel) nach Wellington (Nordinsel).

07:45 am the alarm rings. We prepare backpack and food, put on proper shoes since a while, get dressed and put some sunscreen on. It’s only a bit cloudy but the mountains are unpredictable, right? Roys Peak (1,581m) should be a hard one: 16k hike, 1k difference in altitude. We’re definitely not meant for hiking, but this one should be worth it. Going up is pretty exhausting but the last part is really bad. Reaching the summit the wind is really bad and it’s fucking cold. But the view is definitely worth it. Amazing 360 view of Wanaka, Lake Wanaka and Mt Aspiring. Lucky me I managed taking a few photos before my phone died because of cold. Pretty exhausted we are heading from Wanaka to the west coast.
Not even arrived in Haast, the typical weather at the west coast showed up. Heavy rain, storm. We stop at a DOC campsite in the middle of nowhere and stayed in the camper until next morning. Breakfast has to be canceled due to sandfly-attacks.
We stop at the Fox Glacier but drive directly to the Franz Josef Glacier where we take a walk to the glacier itself as far as possible. Impressing that the glacier reached much further few years ago. It goes back each year.
North of the glaciers at the west coast there is a place called Punakaiki. There you can find the Pancake Rocks and Blowholes. The rocks are shaped like many pancakes lying over each other. It’s only a short stop.
Cape Foulwind is a place where you can find seals and penguins.
Result after one week: I’ve never visited a country before that impressed again and again with different landscapes, views and sceneries. Mountains, glaciers, lakes, rivers, creeks, wood, beach, shore, waterfalls, sun, rain, snow. All to be found in one county even not far from each other. Fascinating. But we are also excited about the north of the South Island. On the 4th of January our ferry from Picton (South Island) to Wellington (North Island) takes off.

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