Curious glances in Yangon

Yangon/Rangun (MMR)

Update Dec 05, 15: Photos uploaded!!!!!

English-Version see below

Nach überragendem Flug mit Thai Airways, massig Beinfreiheit und super Bord-Service, spuckt uns der Flughafen Rangun in einer doch etwas anderen Welt aus. Mega heiß und schwül, typisch asiatische Hektik und wildes Treiben. Verkehrsordnung gibt es nicht – pures Chaos. Wer hupt hat Vorfahrt. Unser Hostel entpuppt sich als Goldgriff. Super Lage und gerade vor einem Monat neu eröffnet. Alles sehr organisiert und sauber. Der erste Eindruck bestätigt sich in der Innenstadt. Sehr hektische Stadt, Verkehrschaos rund um die Uhr, vergleichbar mit Bangkok. Direkt sind wir jedoch sehr positiv überrascht. Fühlen uns überall sehr willkommen, ernten neugierige Blicke. Hatten vor allem noch in Rangun mit mehr Weißen gerechnet, man fällt hier wirklich auf als Europäer bzw. Weißer. Für asiatische Verhältnisse ist das Leben aber doch recht teuer, Taxi fahren hingegen sehr billig. Bisher hatten wir kaum das Gefühl über den Tisch gezogen worden zu sein, fühlen uns allzeit sicher. Kein Straßenhändler ist aufdringlich. Viele Burmesen sind sehr motiviert englisch zu lernen, einige sprechen bereits sehr gut. Kurzum werden wir eingeladen eine Englisch-Klasse zu besuchen. Sehr positive Eindrücke bisher. Einzig und allein sind wir in kulinarischer Hinsicht enttäuscht, da hatten wir uns mehr erwartet. Nicht zu vergleichen mit Thailand, Indonesien oder Malaysia. Wir sind wirklich schmerzlos was das probieren und das Essen an den Straßenständen anbelangt. Wer sich hier nicht auf einheimisches Essen einlassen will oder hygienische Bedenken hat, verhungert – es gibt schlichtweg nichts westliches. Aber was hier teilweise angepriesen wird, ist einfach nicht appetitlich. Einfach alles wird frittiert oder gezuckert. Nicht mal ungesüßte Salzcracker finden wir im “Supermarkt”. Nichtsdestotrotz haben 90% der Burmesen Kleidergröße 0. Sowohl Frauen als auch Männer sind sehr klein und zierlich. Dicke Menschen trotz ungesundem Essen Fehlanzeige. Wir “Dicken” Europäer fallen hier auf. Dennoch schlemmen wir uns durch, kommunizieren mit Händen und Füßen, bestellen Dinge von denen wir nicht wissen was es ist – was zugegebenermaßen gut ankommt. Zum Glück gibt’s eine große Auswahl an Früchten.

Sightseeing ist natürlich auch angesagt. Abgesehen von den vielen chaotischen Straßenmärkten besuchen wir verschiedene Pagoden, die wirklich sehr imposant sind. Überhaupt ist die hinduistische Religion sehr beeindruckend. Alle scheinen gleichberechtigt, alle zufrieden zu sein. Beim beten im Tempel scheint es keine Regeln zu geben. Ansonsten heißt es erstmal ankommen und die nächsten Tage zu planen. Eine erste Planänderung steht an – fahren direkt von Rangun nach Bagan. Zu sehr sollte man sich aber auf das Internet nicht verlassen. DSL gibt es nicht, das mobile Internet wird über WLAN-Router im Hostel verteilt und ist dementsprechend langsam oder geht des Öfteren gar nicht. Ein Bild über WhatsApp zu verschicken teils unmöglich. Das Wasser war auch mal für mehrere Stunden abgestellt. Drittewelt-Probleme eben. Das ist eben der Preis, den man zahlen muss, ein Land zu bereisen, das aus touristischer Sicht erst im Kommen ist.

Nach zwei Nächten Eingewöhnung geht es am dritten Tag abends mit dem Nachtbus nach Bagan. 10 Stunden soll die Fahrt dauern. Zur Busstation nehmen wir ein Taxi, kommen quasi in letzter Minute am Bus-Terminal an. Dabei sind wir extra früh losgefahren, aber der Verkehr hier ist einfach out of space. Zwei Stunden hat die Taxi-Fahrt gedauert!!!! Geld abheben konnten wir bisher auch nur am Flughafen, in der Stadt hat es nicht mehr geklappt. Immerhin das Hostel konnten wir mit der VISA bezahlen. Zum Glück haben wir noch die US-Dollar bzw. hoffen wir darauf, in Bagan wieder an Kyat zu kommen. Aktuell sitzen wir gespannt im Nachtbus auf dem Weg nach Bagan. Nach der hektischen Stadt sind wir neugierig, was das Hinterland so bringen mag. Die vielen Tempelanlagen und Pagoden von Bagan sehen wahnsinnig toll aus. Dort werden wir ein paar Tage verbringen, bevor es dann mit dem Schiff weiter nach Mandalay geht. Der Nachtbus ist zwar überraschend komfortabel, aber die holprigen Straßen sind dennoch eine Zumutung. Ich bitte daher potentielle Tippfehler zu entschuldigen 😉 Außerdem hoffe ich wirklich sehr, dass euch dieser Text mitsamt Bildern erreicht – alles andere wäre schade.Bin aber etwas skeptisch, dass das Internet in Bagan schneller ist. Andernfalls reiche ich diese sobald als möglich nach!

Update 05.12.15: Bilder hochgeladen!!!!

After an awesome flight with a perfect service and loads of drinks we stepped out of the airport in Yangon and immediately felt the Asian spirit. Humidity, chaotic and hectic people. There are just no rules driving a car. Our hostel is apparently a lucky pick. Just opened, perfect location, pretty organised and very tidy. Our first impression was right, very hectic city, all day traffic jam. Just like Bangkok. But we are surprised in a positive way. Everywhere we feel welcome, people are watching us curiously. Actually we expected more white people especially in Yangon. Life here is more expensive than expected, only driving in a taxi is fairly cheap. So far we haven’t had the feeling being ripped, we are feeling very safe. Apparently lots of Burmese people want to learn English, others already speak pretty good. So we were invited to a english-class. Everything alright so far. Only the food sucks, surprisingly. Nothing compared to Thailand, Indonesia or Malaysia. We really aren’t shy when it comes to foreign food but if you’re not into trying the local food especially because of the cleanliness, you’re fucked. You just have to eat it, there is no food from the west. Nearly everything is either fried or sweetened. Even our salty rice crackers are sweetened. Anyway there are only thin Burmese people, expect is Europeans. But a few of these things just are not looking yummy. We though try lots of things we don’t even know what it is, luckily there are heaps of fruits to eat.

We also did some sightseeing. Of course the chaotic markets but also a few pagodas, which are very impressive. But also the whole Hindu culture seems to be pretty impressive. There seem to be no rules when it comes to praying. We also had to settle first a little bit, planing the upcoming days a bit. You shouldn’t count too much on the internet over here cause it doesn’t work too good. Same for water. It takes like ages to send a pic via WhatsApp. Sometimes it doesn’t work t all. But I reckon that’s a third world problem which you should be aware of travelling Burma, eh?! 

On the third day we are heading to Bagan by night bus. It’s a 10 hours ride on bumpy roads. We had to take a taxi to the bus terminal which took us about 2 fucking hours!!!! The traffic is just out of space. But we managed to arrive just in time. Hopefully we can get some cash out of the ATM in Bagan, cause it didn’t work the last days, only at the airport. Luckily we have USD left. Right now we’re heading in the night bus to Bagan and are pretty excited what the hinterland will be like. The pagodas are looking bloody awesome over there. We will stay there a few days before heading to Mandalay by boat. The night bus is surprisingly comfy but the bumpy roads are still annoying. So please apologise for any misspelling 😉 Hopefully I can manage posting this article including pictures, otherwise it would be a bummer. But I don’t think the Internet up there is working better. Otherwise I’ll post them asap.

Update Dec 05, 15: Photos uploaded!!!!!

   

    
    
    
    
    
     
    
    
    
    
    
    
   

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2 thoughts on “Curious glances in Yangon

  1. Yes, Yangon. It does grow on you but yes, it is a big city. Wonderful you went to an English lesson – a lovely, warm experience. Can’t say I agree with you regarding the food. It can be amazingly good 🙂 Still it is true that like in most of Asia you have to make sure it’s freshly cooked and the water is boiled or bottled.

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    1. Gotta admit – food was going to be better when travelling to the back country a bit. Still… I’m really not fuzzy at all when it comes to street food but in Myanmar it’s just not as good as in Thailand or Indonesia e.g. My advice: go to the “restaurants” in side streets. Nice currys and dishes….

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