Layday at Lake Titicaca

Lake Titicaca / Puno (PER)

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Neuen Mutes und wieder einigermaßen bei Kräften ging die Reise also weiter nach Puno, an den Titicacasee. 8 anstatt 6,5 Stunden dauerte die Busfahrt diesmal. Mit 3,800m liegt Puno weitaus höher als Arequipa zuvor. Dennoch fühlte ich mich bei der Ankunft pudelwohl, scheinbar hatte ich mich mittlerweile an die Höhe gewohnt?! Zu früh gefreut, wie sich wenig später herausstellen sollte…

Den ersten Tag in Puno lassen wir es langsam angehen, erkunden die Stadt, Umgebung und Leute. Den lang ersehnten Ausflug auf den Titicacasee buchen wir ebenfalls. Mit 190km Länge und 80km Breite ist er eines der höchst gelegenen beschiffbaren Binnengewässer der Welt. Auf dem See leben auch Menschen, auf den sogenannten Floating Islands oder Villages. Diese wollen wir besuchen. Nachmittags baut mein Gesundheitszustand jedoch rapide ab, scheinbar kehrt die Höhenkrankheit zurück. Abends liege ich dann komplett flach. Schüttelfrost, Gliederschmerzen, Schwindel, mörderische Kopfschmerzen, Übelkeit, Fieber und Durchfall. Kann mich die 5m zur Toilette kaum auf den Beinen halten. Nach einer langen schrecklichen Nacht bestätigt der spanische Arzt unsere fachmännische Diagnose. Höhenkrankheit und ein Magen-Darm-Infekt haben mich niedergestreckt. Herzlichen Dank an dieser Stelle an Sina, die die komplette Nacht wach neben mir lag und sich rührend gekümmert hat und auch nach Hause an Nico und Dalila, die dem Arzt am Telefon auf spanisch übersetzt haben! Der Arzt gibt mir eine Spritze und verschreibt noch ein paar Medikamente. Trotzdem bin ich skeptisch morgen wieder transportfähig zu sein. Zu unserem Leidwesen fällt der Ausflug zum Titicacasee flach. Heute unmöglich. Der Bus für den nächsten Tag, von Puno nach Cusco, ist allerdings bereits gebucht und so reisen wir leider, ohne den legendären Titicacasee tatsächlich gesehen zu haben, wieder aus Puno ab. Zum Glück geht es mir tatsächlich wieder besser am nächsten Tag und wir können die Reise wie geplant fortsetzen. Irgendwie ist in diesem Urlaub der Wurm drin, doch da hilft kein Jammern, sondern nur nach vorne blicken 🙂 Ein Backpacker-Leben ist kein Zuckerschlecken 😉 Wer was sehen will von der Welt muss eben einige Strapazen auf sich nehmen. Dennoch ziehe ich meinen Hut vor Sina, wie sie mitzieht ist nicht selbstverständlich.

So erreichen wir heute, den Umständen entsprechend im Vollbesitz unserer Kräfte, die schöne Stadt Cusco. Von hier aus treten wir die Weiterreise nach Aguas Calientes an, wo der Höhepunkt unserer Reise auf uns wartet – der Machu Picchu!! 

Feeling good again we continued our travel from Arequipa to Puno, Lake Titicaca. The bus took 8 instead of 6,5hrs but at least we felt good when we arrived in, even though Puno is 3,800m elevated above sea level. Anyways I felt good, apparently I got used to the height?! Well, that’s what I thought…

The first day in Puno we took it easy. We had a look around and booked some tickets to the famous Lake Titicaca. The lake is massive (190km x 80km) and there are people living on it on the so called floating villages. Actually it is one of the highest navigable lakes on earth. In the afternoon unfortunately I started to feel sick again. Apparently the altitude sickness was back again. In the evening I was game over. Shivering attack, limb pain, dizziness, bad ass headache, sickness, fever and diarrhoea. I can’t even make it to the toilet properly myself. After a killer night, the doctor confirmed our guess. Altitude sickness and gastrointestinal infection. Cheers to Sina who cared so much that night and also to Nico and Dalila at home who translated everything on the phone to the Spanish speaking doctor! So the doc gave me an injection and subscribed some pills but I am still not sure how to make it tomorrow to an other place. So our trip to lake Titicaca had to be canceled unfortunately. Just not possible. Still we already had booked our bus to the next destination, Cusco. So we had to leave Lake Titicaca without having seeing it properly. Lucky me I was feeling better the next day and so we could continue our trip as planned. Somehow this vacation is a bumpy one. But no need to cry, better looking forward though 🙂 Being a backpacker is not easy all the time 😉 If you want to see the world’s beauty you have to make some effort. Cheers to Sina though she keeps up very nicely.

So today we made it, as healty as possible, to the very nice city Cusco. From here we will head to Aguas Calientes and so the highlight of our travel, the Machu Picchu! 

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2 thoughts on “Layday at Lake Titicaca

  1. Hallo ihr zwei,
    schade, dass ihr die schwimmenden Dörfer nicht besuchen konntet. das wäre halt ein MUSS gewesen. Aber: Gesundheit geht selbstverständlich vor!! Hätte ich auch so gemacht! Gott sei Dank geht es wieder besser, aber du musst vorsichtig sein und alles langsam angehen. Große Gewaltmärsche sind da eher (noch) nicht drin! Was ist denn das für ein Umzug? in Puno? Mit geht es auch wieder besser. Die Erkältung geht zurück.
    viele Grüße aus der schon echt kalten Heimat
    Papa

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