Mystical and magical Machu Picchu

Cusco (PER) – Hidroelectrica / Aguas Calientes / Machu Picchu (PER) – Cusco (PER)

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Sieben Stunden Busfahrt mit dem Minibus, drei Stunden (10-12km) Wanderung mit Rucksack an Bahngleisen entlang und am nächsten Tag nochmal zwei anstrengende Stunden Aufstieg – dann hat man es geschafft (einfache Strecke!). Wer den Machu Picchu (low budget) bereisen will, der muss so einige Strapazen auf sich nehmen. Aber es lohnt sich!!

Am frühen Morgen, bei strahlendem Sonnenschein, geht es von Cusco, einer sehr schnuckligen und charmanten Stadt in den Anden (3.400m), auf nach Aguas Calientes. Von dort aus startet dann erst die eigentliche Tour zum Machu Picchu. Entweder man reist ganz klassisch (aber auch unverschämt teuer) und komfortabel mit dem Zug von Cusco aus an, oder aber man wählt die günstige, aber meines Erachtens sehr reizvolle Backpacker-Variante: Im vollgepackten Minibus fährt man sieben lange, sehr kurvenreiche und abenteuerliche (“Straße” am Abgrund) Stunden zu einem Ort, genannt Hidroelectrica. Das ist ein Wasserkraftwerk mitten im nirgendwo, das im Grunde nur als drop off/pick up dient. Von hier aus beginnt dann das eigentliche Abenteuer. Man folgt den Bahngleisen ca. drei Stunden (10-12km), bis man in einen total in den Bergen versteckten Ort kommt, Aguas Calientes. Eingequetscht in die hohen Felsschluchten erstreckt sich der kleine Ort am Fuße des Machu Picchu. Eine offizielle Straße führt hier nicht her, nur Bahnschienen. Eine absolut einmalige Atmosphäre, ein beinahe magischer Ort! Noch kann man den Machu Picchu nicht sehen, so versteckt ist dieser. Wohl auch der Grund, wieso die Spanier diese Inca-Stätte damals nicht entdeckt haben. Mit Einbruch der Dunkelheit beziehen wir ziemlich erschöpft unser Hostel.

Eine erholsame Nacht später und frisch gestärkt beginnen wir dann mit dem Aufstieg (man kann auch Bus fahren) zum sagenumwobenen Machu Picchu. Zwei Stunden später weiß man dann, wieso man diese Strapazen auf sich genommen hat. Der Blick auf den Machu Pichhu ist einfach nicht mit Worten zu beschreiben. Man steht da mit offenem Mund und staunt, was die Incas im 15. Jahrhundert hier hin gebaut haben. Mitten im nirgendwo, versteckt in den peruanischen Anden, umringt von einer wunderschönen Kulisse und grün bewachsenen Bergen. Wieso das ganze? Bis heute weiß niemand so genau, was die Inkas hier gemacht haben bzw. wofür der Machu Picchu gedacht war. Man vermutet zwar, dass es eine Art Rückzugsort für wohlhabende/gebildete Inkas war oder aber eine Art Uni… So genau weiß man das nicht. Wohl wissend, dass wir heute und morgen den ganzen Weg wieder zurück müssen, sind wir uns sicher, dass sich – vor allem die Art und Weise der Anreise – gelohnt hat. 

Nach einer kleinen Reifenpanne auf dem Heimweg kommen wir spät abends in Cusco an, wo wir nun nochmal zwei Nächte haben, bevor wir an die Küste nach Paracas fliegen und den Urlaub schön und endlich etwas entspannter am Strand ausklingen lassen wollen.

A seven hrs bus drive, three hrs hike (12km) with backpacks on our backs following the railway tracks and the next day again a two hrs hike – then you made it (one way!). If you wanna see the Machu Picchu (low budget) you gotta show some effort. But it is defo worth it!!

So we were leaving Cusco, a very nice and charming city in the Andes (3,400m), in the early morning to Aguas Calientes. From there you hike up to the Machu Picchu itself. Either you go there classy by train (but also fucking expensive) or you choose the cheaper and in my opinion more attractive backpacker way: You’re going seven long and adventurous hrs to a place called Hidroelectrica. It basically is only a drop off/pick up place. From there you start hiking following the railway tracks for about three hrs (10-12k) to a little hidden, but pretty charming place called Aguas Calientes. There is no official street leading here only the railroad. An absolutely magical place. You can’t see Machu Picchu from here it is that hidden. That must be why the Spanish didn’t find this place back then. At dusk we arrive lucky but tired at our hostel.

Next morning after brekkie we start hiking up to Machu Picchu (you can as take a bus). Two hrs later you know why you took the struggle. Speechless we were staring at the Machu Pichu. Just incredible what the Inkas built here in the 15th century. Such a hidden and remote place, right in the heart of the Peruvian Andes. But why? Nobody knows for sure why the Incas built it. They are assuming it was some kind of a place to chill out for richer/smarter Inkas or some kind of university… Nobody knows for sure. Aware of the fact that today and tomorrow we have to go back all the way we came we are very sure – especially the way we came here – was totally worth it!!

On the way home to Cusco we had a flat tire so we arrived pretty late at our hostel. Now we have got two more nights here before flying to Paracas, enjoying the last days of our trip at the beach and taking it finally easy. 

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2 thoughts on “Mystical and magical Machu Picchu

  1. Lieber Tobi, liebe Sina (unbekannterweise),
    Ihr schreibt absolut super und interessant!! Ich hab wirklich das Gefühl, dabei zu sein! Tolle Berichte, noch bessere Fotos!! Ein genialer, perfekter Blog. Danke, dass ich in der Liste bin!!
    Alles Gute aus dem Land, in dem zwar keine Inkas gelebt haben, in dem es aber heute noch die allerbesten Spätzle gibt 😀
    Liebe Grüße
    Rainer

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    1. Lieber Rainer!
      Oh wow! Danke für das Lob 🙂 Freuen uns riesig, dass dir der Blog gefällt!
      Hoffe dem Kalle geht es gut? Wir sitzen grad im Bus Richtung Lima und haben Hunger. Schwäbische Spätzle wären jetzt legendär 🙂

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