Asante Sana Tanzania – last stop: Stone Town and Zanzibar

Dar es Salaam (TZ) – Stone Town/Zanzibar City (TZ) – Prison Island (TZ) – Zanzibar/Paje Beach (TZ)

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Die Rückfahrt von Arusha nach Dar es Salaam dauert diesmal zwar nur elf, anstatt 13,5 Stunden, jedoch ist die Busfahrt nicht minder anstrengend. Erwischen einen Bus ohne Toilette und A/C, sind erneut die einzigen Weißen. So interessant diese Erfahrung und auch die Landschaft ist, der einfache Weg hätte gereicht. 35°C im überfüllten und stinkenden Bus, das macht nicht jeder mit. Aber die Safari hat eben ein großes Loch in unserem Reisebudget hinterlassen, das es etwas zu kompensieren gilt. Rat an potentielle Nacharmer: Entweder von Deutschland aus direkt einen Gabelflug oder hier eben einen Inlandsflug buchen und somit eine Busfahrt sparen. 

Früh am nächsten Morgen geht’s also endlich los zum hart verdienten Part des Urlaubs – auf nach Zanzibar!! Emanuel holt uns wieder ab und bringt uns zum Ferry-Terminal. Dort geht es total chaotisch zu, jeder versucht einem etwas aufzuschwätzen, da muss man einfach auf Durchzug schalten irgendwann. Davon abgesehen sind bisher aber alle Afrikaner ausgesprochen freundlich, nett, aufgeschlossen und überhaupt nicht aufdringlich. Zwei Stunden später kommen wir in der Hauptstadt des Paradieses Zanzibar an – Zanzibar City oder auch Stone Town genannt! Diese Stadt erinnert sofort an Tausend und Eine Nacht. Der arabische und persische Einfluss ist nicht zu übersehen. Der Großteil der Insulaner ist muslimisch, während in ganz Tanzania nur etwa 35% dem Islam angehören. Der gesamte Flair von Stone Town ist einer Mischung unterschiedlicher Kulturen geschuldet. Arabisch, persisch, afrikanisch, europäisch und indische Elemente sind allgegenwärtig. Sehr interessant! Die ganze Stadt ist total verwinkelt, kleine unübersichtliche Gässchen ziehen sich wie ein Labyrinth durch die Hauptstadt von Zanzibar, die früher Dreh- und Angelpunkt des Gewürz- aber auch des Sklavenhandels war. Tausende Straßenhändler, Souvenirshops, Cafés gilt es zu entdecken. Hier treffen wir auch die beiden Aussies Liam und Rebecca, sowie Leon (Zimbabwe) und Mufaddal (Tanzania) wieder. Gemeinsam unternehmen wir einen Schnorchel-Ausflug nach Prison Island, bevor wir abends, einige Drinks später, in einer afrikanischen “Disco” landen, wo wir zwar unter geschätzt 200 Afrikanern erneut die einzigen Weißen sind, uns hier aber nicht eine einzige Menschenseele komisch anschaut. Fühlen uns herzlich willkommen!

Nach zwei Nächten Stone Town machen wir uns auf an die Ostküste, wo die Strände noch viel schöner sein sollen. Buchen uns ein Hotel direkt am Strand, als wir ankommen regnet es erst, klart dann aber auf und es wird unerträglich heiß. Eine traumhafte Kulisse offenbart sich uns. Strohbedeckte Strandhäuschen, Palmen, puderzuckerfeiner weißer Sandstrand, glasklares, türkisblaues Meer. Paradies! Einziges Manko – das Meer stellt nicht wirklich eine Abkühlung dar. Es ist an der Zeit endlich einfach mal nichts zu tun, außer zu entspannen. Am zweiten Tag unseres Strandaufenthalts zeigt sich jedoch die Regenzeit von ihrer bösen Seite. Es schüttet den ganzen Tag wie aus Eimern. Auch die restlichen beiden Tage wird das Wetter leider nicht wirklich besser. Es regnet sich ein, ab und zu kommt die Sonne durch. Echt schade, dass ausgerechnet jetzt die Regenzeit einzusetzen scheint. Auf der anderen Seite sind wir aber auch ganz froh, dass das Wetter bisher so gut mitgespielt hat. Morgen früh beginnt unsere Rückreise. Zunächst fahren wir mit dem Taxi zurück nach Stone Town, wo wir nochmal ein paar Souvenirs shoppen wollen und dann gegen Nachmittag die Fähre zurück nach Dar es Salaam nehmen. Emanuel wird uns wieder zum Flughafen fahren.

Wie immer, der Versuch ein kurzes Fazit zu ziehen:

Am meisten sind wir von der vielfältigen und scheinbar noch ursprünglichen/ungefährdeten Tierwelt begeistert, die wir auf unserer Safari hautnah erleben durften. Tanzania hat aber auch wunderschöne Strände zu bieten, Zanzibar ist traumhaft! In unseren Augen eine perfekte Mischung für einen gelungenen Urlaub. Was uns aber zusätzlich noch wahnsinnig positiv überrascht hat, waren die unfassbar netten, hilfsbereiten, gastfreundlichen, offenen, gesprächigen, gut gelaunten und überhaupt nicht aufdringlichen Einheimischen. Mit einer – wie immer – gesunden Portion Verstand und Vorsicht haben wir uns auch stets sicher gefühlt und können Tanzania als Reiseland uneingeschränkt weiterempfehlen. Wer wilde Tiere in ihrer Ursprünglichkeit und buchstäblich freien Wildbahn erleben möchte, ist hier genau richtig. Leider treiben die Wilderer mittlerweile auch in Tanzania vermehrt ihr Unwesen, so dass nicht nur die Eintrittsgebühren der Nationalparks weiter ansteigen werden, sondern leider auch zunehmend mehr Zäune errichtet werden müssen, um das tolle Dasein der frei lebenden Tiere zu gewährleisten.

Filmtipp, auf Netflix verfügbar: The Ivory Game

The drive back from Arusha to Dar es Salaam was a little shorter than the drive to Arusha, but it still was fucking exhausting. This time we had a bus without a toilet and without A/C. Again we were the only white people on the bus. As interesting this experience and the bus ride itself is, one way would have been enough. 35°C in a stinky bus, that’s pretty hard. But the safari left a little hole in our budget, so we tried to save some money. If somebody is going to do the same: a multiple stop flight from home or a one-way flight inland can save one way bus ride.

So the next day finally the relaxing-part our journey begins – off to Zanzibar!! Emanuel gives us a ride to the ferry terminal where it is pretty chaotic. You really have to insist that you’re not going to buy anything. Besides that absolutely everybody so far is very friendly, welcoming and not pushy. Two hours later we arrived in the capital of Zanzibar, Zanzibar City also called Stone Town. The arab and persian influence is all over the place. The major part of the island is Muslim, while in whole Tanzania only 35% are. The flair of Stone Town is a colourful mix of arabic, persian, african, european and indian parts. Interesting! The whole island is like a big labyrinth of tiny little streets with shops and people everywhere. Back in the days Stone Town was popular for trading spices and slaves. Here we also meet the Aussies Liam and Rebecca and Leon (Zimbabwe) and Mufaddal (Tanzania) again. All together we went to Prison Island snorkelling. In the evening we had some drinks and went to an African party where we were the only whites amongst 200 Africans. Nobody was staring at us at all. We felt very welcoming!

So after two nights in Stone Town we were off to the east coast of Zanzibar, where the beaches are even nicer. We booked a hotel located directly on the beach, when we arrived it was raining but suddenly the clouds cleared and the sun went out. So bloody hot! A very picturesque scenery! Little beach huts, palms, white beaches and crystal clear turquoise water. Welcome to paradise! The ocean isn’t much of a refreshing though. Finally it is time to do nothing at all but chillaxing! The second day here the rainy season hits badly. It is pouring all day long. That sucks. On the other hand we are happy that the weather has been so good the whole time. Tomorrow we will drive back to Stone Town, buying some last souvenirs before we hop on our ferry back to Dar es Salaam. Emanuel will take us to the airport.

As usual, I’ll try to sum our vacation up a bit:

We fell so in love with the amazing and apparently pristine wildlife here while safari. But Tanzania has got some pretty decent beaches as well, Zanzibar is just stunning, so nice. In our opinion Tanzania is a perfect mix to spend a vacation. But there is one more thing with which we fell in love. The people! They are just so nice, friendly, welcoming, open minded, happy and not pushy at all. As usual be a little aware of some dangers and you’ll be just fine in Tanzania, like we felt safe all the time. You’ll love it! We totally can recommend it, without any doubts. If you want to see the animals and wildlife in their purest existence, this is the right place for you. Unfortunately poachers are already striking in Tanzania so the entry fees for the NPs are raising and also fencing is becoming more and more necessary, to protect the amazing wildlife and its naturalness.

Recommended movie, available on Netflix: The Ivory Game



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